vom Einzelgänger zum Draufgänger

Veröffentlicht von Petra Rütz Heilenergetik und Tierkommunikation am

Als mich Dani kontaktiert, ist sie verzweifelt. Im Gespräch mit ihrer Stallbetreiberin ergibt sich, dass ihr junger Wallach Rudi derzeit sehr dominant ist. Er geht auf die anderen Pferde los, versucht sich die Herdenführung zu erobern , obwohl diese an sich geklärt ist. Er zerstört die Decken der anderen Pferde und die Verletzungsgefahr erhöht sich gefühlt von Tag zu Tag. Selbst beim Füttern sei er extrem lästig, hat keinen Respekt und rempelt alles um.
Es steht im Gespräch, dass Rudi die Herde verlassen muss, um Verletzungen zu vermeiden. Dani ist am Boden zerstört und bittet mich um Hilfe.

Rudi und ich kennen uns schon. Als Dani mich das erste Mal beauftragte, begegnete Rudi mir äußerst in Sich gekehrt und zurückhaltend. Genau so verhielt er sich auch in der Herde, eher als Einzelgänger. Auch Dani gegenüber verhielt er sich immer wieder abweisend, ja zum Teil gefährlich – bei einem Spaziergang eskalierte die Situation und Dani lag sozusagen unter ihrem Pferd.
Nach meinem ersten energetischen Gespräch wandelte sich Rudis Verhalten und Dani berichtet, dass sie ihn beim Spielen und offen auf die anderen Herdenmitglieder zugehen beobachten konnte. Das hat sie total gefreut. Auch ist das Foto auf einem kleinen Spaziergang entstanden – das war für Dani noch vor dem Gespräch undenkbar.

Als mich Dani kontaktiert, ist sie verzweifelt. Im Gespräch mit ihrer Stallbetreiberin ergibt sich, dass ihr junger Wallach Rudi derzeit sehr dominant ist. Er geht auf die anderen Pferde los, versucht sich die Herdenführung zu erobern , obwohl diese an sich geklärt ist. Er zerstört die Decken der anderen Pferde und die Verletzungsgefahr erhöht sich gefühlt von Tag zu Tag. Selbst beim Füttern sei er extrem lästig, hat keinen Respekt und rempelt alles um.
Es steht im Gespräch, dass Rudi die Herde verlassen muss, um Verletzungen zu vermeiden. Dani ist am Boden zerstört und bittet mich um Hilfe.

Rudis Persönlichkeitsentwicklung

Rudi ist nach meinem energetischen Gespräch vom Einzelgänger zum Draufgänger motiert. Keine Besonderheit. Du wirst Dich sicherlich an Deine Pubertät erinnern oder Kinder in dem Alter haben… Wenn wir uns von einer Eigenschaft loslösen wollen, wandeln wir uns zumeist erst einmal ganz massiv ins Gegenteil.

Also unterstütze ich Rudi nochmals mit Heilenergetik und ebne ihm den Weg zum Verlasspferd. Das braucht Zeit und Geduld. Dani ist ganz besonders gefragt, denn auch sie darf z. B. an ihrer Geduld und inneren Ruhe arbeiten. Aber lies selbst Auszüge aus dem Gespräch…

Herzlichen Dank an Dani zur Freigabe ihres Kundengesprächs und Fotos.

Als ich mit Rudi in Kontakt trete, spüre ich, dass sein Herz sehr isoliert ist und schmerzt. Ich vernehme tiefe Trauer. Auch etwas wie Verzweiflung.
Dann versucht er alles wegzudrücken und will mich aus seinem System schmeißen. Ich lasse ihn gewähren. Aber er tut es doch nicht.
Ich spüre wahre tiefe Verzweiflung. Einen dicken Kloß im Hals und Magenschmerzen.

Rudi, wie kann ich Dich unterstützen, frage ich.

Es fehlt ihm deutlich an Selbstbewusstsein. Er überspielt seine Feinsinnigkeit, seine Sensibilität noch immer sehr. Traut sich nicht, die Ursache des ganzen anzusehen.
Ich fühle seine Schwäche, ein Gefühl, als hätte er für nichts mehr Kraft, wenn er da mal genau hinsehen würde.
Um ihm das Öffnen zu erleichtern, teste ich die Gabe von Bachblüten aus, welche er auf energetischer Ebene auch umgehend erhält.
Ich erkenne seelischen Schmerz in seinem Herzen, spüre ihn. Dieser Schmerz hat keine Ursache in der gemeinsamen Zeit mit Dani. Er möchte auch so gern sein Herz ganz weit für sie öffnen. Da geht nämlich noch so viel mehr. Er ist Dani unglaublich dankbar für ihre  aufopferungsvolle Fürsorge. Tief im Herzen ist er ihr sehr verbunden. Er wagt nur selten, es ihr in kleinen Zeichen zu zeigen. Er könnte sie ja wieder verlieren. Er könnte etwas falsch machen. Daher versucht er, einfach immer und überall zu gefallen.

Ich übermittle ihm erst einmal Danis Botschaft im Hinblick auf die Herdenproblematik:
„Ich möchte nicht, dass Du der Herdenchef bist. Du kannst Dich unter diesem eingliedern.
Bitte lass die Decken der anderen Pferde in Ruhe.
Du darfst nicht so wild sein. Du musst auch Respekt haben und nicht zu dominant auftreten.
Rangniedrige Pferde darfst Du nicht als Sündenbock nehmen, diese lass bitte in Ruhe…“

Dass er nicht der Chef sein muss, erleichtert ihn sehr. Es ist wirklich wichtig, dass Dani ihm gegenüber ganz klar formuliert, was er tun soll und darf und wie genau. Er braucht eine deutliche Anleitung in Allem. Dann wird er ein absoluter Verlass-Kumpel.
Er fragt, ob er auch in der Mitte der Herde stehen darf und ich gebe ihm frei, dass er sich seine Position ja nicht auf Biegen und Brechen erkämpfen soll, sondern austesten, was ihm gut tut, was ihm entspricht. Und dass das ja auch nicht für immer so sein und bleiben muss.
Rudi findet es gut, aber hätte gern eine Orientierung. Ich sage ihm, dass Dani wohl mit der Mitte auch einverstanden wäre.

Rudi ist sehr unsicher in seinem Grundwesen und braucht Dani als leitende und lenkende Person, aber auch in liebevoller Annahme seines zarten sanften Wesens. Er ist ganz klein und verspielt und verängstigt in seinem Inneren. Was er nach Außen zeigt, ist Schutzmaske.

Der wahre Rudi

Die Botschaft an Dani: Schau darunter. Sieh den wahren Rudi. Du kennst ihn. Und ich spüre, dass Du auch den wahren Rudi sehen kannst. Deshalb öffnet er sich mir gegenüber nur immer ein wenig mehr. Wenn er sich bei Dir nicht gut aufgehoben fühlen würde, würde er niemals öffnen, denn er weiß genau, dass ich an der Situation nichts ändern kann – nur Du kannst das.
Rudi möchte bitte unbedingt bei seiner Besitzerin bleiben. Es ist ihm sehr sehr wichtig, dass ich es Dani nochmal so klar übermittle.

Er braucht kleine, ganz kleine Schritte und viel Zeit.

Ich erkläre nochmal deutlich, dass sich dringend und umgehend sein Verhalten auf der Weide und den anderen Pferden gegenüber ändern MUSS.
Er atmet einmal ganz tief, alles wirbelt in seinem Kopf durcheinander.
Ich geh mit ihm auf die Wiese und wir sind da einfach mal. Er ist sehr angespannt. Der Chef ist kein gerechter Chef, habe ich den Eindruck. Aber ich erkläre Rudi, dass er diese Situation nicht ändern kann. Dass er es wie es ist annehmen darf – ohne dagegen arbeiten zu müssen. Er ist nämlich sehr für Gerechtigkeit. Daher hat er gerade versucht, die Chef-Rolle zu bekommen, um es dann besser zu machen. Aber das hat er nun verstanden, es ist nicht nötig. Es fällt mit dieser Entscheidung eine riesen Last von ihm.
Er atmet auch freier. Erdet sich.

Ich bespreche mit ihm, dass er sich auch zurückziehen darf. Dass dieses mehr isoliert sein nicht schlimm ist, sondern einfach phasenweise auch dazu gehören darf. Auch wenn andere nicht so sind. Er darf sich Zeit nehmen, sich selbst zu finden. Auch jetzt spüre ich Erleichterung.

… Es ist ganz deutlich, er ist schlichtweg überfordert mit der Herdensituation. Der Chef hat ihm Bauchschmerzen gemacht. Aber dieser Kampf um den Chef-Posten hat ihn regelrecht fertig gemacht. Er ist sehr froh, ihn nicht mehr kämpfen zu müssen.

Dani berichtet einige Tage später, dass sich was bei Rudi tut… Mit dem Herdenchef hat er die Tage keinen Stress mehr gehabt. Das Spielen artet schon auch mal aus, aber Dani bemüht sich, geduldig zu bleiben und ihm seine Zeit zu geben.

Nach heutiger Rücksprache hat sich einiges mehr getan. Dani und Rudi sind bereits ein paar mal allein eine Runde spazieren gegangen und Rudi entspannt sich zunehmend und kann sich über die Spaziergänge freuen und ist glücklich. Er öffnet sich ab und an etwas und kommt auch mal zum Kuscheln! Was Dani total auffällt, wenn sie zu ihm auf den Paddock geht: er sieht zu ihr und kommt ein paar Schritte in ihre Richtung! Früher ist er abgedreht oder hat einfach weiter gefressen. In Sachen Herdenverhalten bewegt sich alles noch, er hat seinen Platz noch nicht gefunden, aber es gibt zumindest keinen heftigen Stress mehr. Bleiben wir gespannt!


Petra Rütz Heilenergetik und Tierkommunikation

Hallo, ich bin Petra, Deine wertschätzende empathische Expertin für Tierkommunikation und Energiearbeit. Durch meine Arbeit am Tier, Deine Onlinekurse und Übungsabende findest Du Deinen individuellen Weg zu einem besseren Verständnis und einer tieferen Verbindung zu Deinem Tier! Und das alles voller Freude, Spaß und Leichtigkeit. Mehr über mich findest Du hier: https://petraruetz.de/meine-vision/

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